Hier erfahren Sie, wie Sie easy2book mit anderen Systemen verbinden: mit der REST-API buchen Ihre eigenen Anwendungen und KI-Assistenten Termine direkt in Ihrem Kalender – nach genau denselben Regeln wie Ihre Online-Buchung.

Was die Schnittstelle kann

Die Schnittstelle (REST-API) ist der Weg, auf dem andere Programme mit easy2book sprechen. Damit lassen sich zum Beispiel ein KI-Telefonassistent, ein Chatbot auf Ihrer Website, Ihre Praxis- oder Warenwirtschaftssoftware oder eigene Auswertungen anbinden.

  • Freie Zeiten abfragen – einschließlich Arbeitszeiten, Abwesenheiten, Ressourcen, Vorlaufzeiten und den Regeln Ihrer Buchungsmasken.
  • Termine buchen, verschieben und stornieren – mit denselben Bestätigungen und E-Mails wie bei der Online-Buchung.
  • Kunden suchen, anlegen und ändern.
  • Stammdaten lesen – Leistungen, Mitarbeiter, Ressourcen, Standorte, Arbeitszeiten und Abwesenheiten.
  • Über Änderungen benachrichtigt werden – Ihr System erfährt sofort, wenn ein Termin gebucht, verschoben oder storniert wurde (Webhooks).

Hinweis: Die Schnittstelle ist Bestandteil des Plus-Abos. Die Freischaltung nehmen wir für Sie vor – melden Sie sich einfach bei uns.


So starten Sie

  1. Freischaltung anfragen: Wir aktivieren die Schnittstelle für Ihre Installation.
  2. Schlüssel anlegen: In der Verwaltung finden Sie unter REST-API: Schlüssel die Verwaltung Ihrer Zugänge. Legen Sie für jedes angebundene System einen eigenen Schlüssel an.
  3. Rechte festlegen: Kreuzen Sie an, was das System darf – zum Beispiel nur freie Zeiten lesen, oder auch buchen und stornieren.
  4. Schlüssel übergeben: Der Schlüssel wird Ihnen einmal angezeigt. Geben Sie ihn dem Anbieter des angebundenen Systems auf sicherem Weg weiter.

Jeder Schlüssel handelt in easy2book als eigener Benutzer. Damit gelten für ihn dieselben Berechtigungen wie für Ihre Mitarbeiter – und Sie sehen in der Historie, was über die Schnittstelle passiert ist.

Sie können einen Schlüssel jederzeit sperren, mit einem Ablaufdatum versehen und auf bestimmte IP-Adressen beschränken.


Was ein Schlüssel darf

Die Rechte legen Sie je Schlüssel über Bereiche fest. Vergeben Sie immer nur das, was das angebundene System wirklich braucht:

  • Stammdaten lesen – Leistungen, Mitarbeiter, Ressourcen, Standorte, Arbeitszeiten, Abwesenheiten.
  • Freie Zeiten lesen – buchbare Zeitpunkte einer Leistung.
  • Buchungen lesen und Buchungen schreiben – anlegen, verschieben, stornieren, Status und Notiz ändern.
  • Kunden lesen und Kunden schreiben.
  • Webhooks verwalten – Benachrichtigungen einrichten.

Ein Schlüssel ohne den passenden Bereich bekommt die Daten gar nicht erst zu sehen.


Die erste Anfrage

Die Schnittstelle erreichen Sie unter https://ihre-adresse.easy2book.de/api/v1/. Der Schlüssel wird bei jeder Anfrage mitgeschickt. Ein kurzer Test, ob alles steht:

curl https://ihre-adresse.easy2book.de/api/v1/ping \
     -H "Authorization: Bearer IHR-SCHLUESSEL"

Freie Zeiten einer Leistung für einen Zeitraum abfragen:

curl "https://ihre-adresse.easy2book.de/api/v1/availability?service_id=12&from=2026-10-01&to=2026-10-07" \
     -H "Authorization: Bearer IHR-SCHLUESSEL"

Antworten kommen als JSON, also in einem Format, das jede Programmiersprache versteht. Alle Aufrufe laufen ausschließlich verschlüsselt über HTTPS.


Technische Beschreibung

Die vollständige Beschreibung aller Endpunkte – mit Feldern, Beispielen und Fehlermeldungen – finden Sie direkt in Ihrer Installation:

  1. In der Verwaltung unter REST-API: Beschreibung. Dort ist jeder Aufruf mit allen Feldern aufgeführt, Pflichtangaben sind gekennzeichnet.
  2. Als maschinenlesbarer Vertrag unter https://ihre-adresse.easy2book.de/api/v1/openapi.json (OpenAPI 3.1). Entwicklungswerkzeuge und KI-Assistenten lesen diese Datei direkt ein und wissen damit sofort, was möglich ist.

Hinweis: Geben Sie Ihrem Dienstleister am besten die Adresse der openapi.json Ihrer Installation. Damit hat er alles, was er für die Anbindung braucht.


Benachrichtigungen (Webhooks)

Statt regelmäßig nachzufragen, kann Ihr System sich informieren lassen. easy2book meldet dann zum Beispiel Termin gebucht, Termin verschoben, Termin storniert oder Kunde angelegt an eine Adresse Ihrer Wahl.

  • Jede Meldung ist signiert – Ihr System kann prüfen, dass sie wirklich von easy2book stammt.
  • Ist Ihr System kurz nicht erreichbar, versucht es easy2book mehrfach erneut.

Anbindung von KI-Assistenten

Für KI-Assistenten gibt es zusätzlich eine Anbindung nach dem Model Context Protocol (MCP) – dem üblichen Weg, auf dem Assistenten fremde Dienste nutzen. Ihr Telefon- oder Chat-Assistent kann damit ohne Programmierarbeit:

  • Leistungen und Mitarbeiter nennen,
  • freie Zeiten vorschlagen,
  • Kunden finden,
  • Termine buchen, verschieben und stornieren.

Auch hier gilt: Der Assistent sieht nur die Funktionen, für die Sie seinen Schlüssel freigegeben haben. Ein doppelter Aufruf führt nicht zu einer doppelten Buchung.

Bitte beachten Sie: Ein KI-Anbieter verarbeitet dabei personenbezogene Daten Ihrer Kunden. Schließen Sie mit ihm einen Auftragsverarbeitungsvertrag ab.


Beispiel: Kunde ruft an, die KI bucht

So läuft ein Anruf ab, wenn Sie einen KI-Telefonassistenten angebunden haben. Im Hintergrund fragt der Assistent jeweils bei easy2book nach – sichtbar ist für den Anrufer nur ein normales Gespräch.

  1. Der Anruf geht ein, während bei Ihnen gerade niemand ans Telefon gehen kann. Der Assistent meldet sich und fragt nach dem Anliegen.
    „Guten Tag, hier ist der Terminservice. Wie kann ich Ihnen helfen?“
  2. Anliegen klären: Der Anrufer nennt die gewünschte Leistung. Der Assistent kennt Ihr Angebot mit Dauer und Preis, weil er die Leistungen aus easy2book gelesen hat.
  3. Freie Zeiten vorschlagen: Der Assistent fragt die buchbaren Zeiten ab – einschließlich Arbeitszeiten, Urlaub, Ressourcen und Vorlaufzeit. Er nennt nur Zeiten, die wirklich frei sind.
    „Am Dienstag um 9:30 Uhr oder am Mittwoch um 14:00 Uhr wäre etwas frei.“
  4. Kunde erkennen: Der Anrufer nennt Namen und Telefonnummer oder E-Mail. Ist er schon bei Ihnen bekannt, findet ihn der Assistent und legt ihn nicht noch einmal an.
  5. Bestätigen lassen: Der Assistent wiederholt Leistung, Zeit und Mitarbeiter und fragt ausdrücklich nach, bevor er bucht.
  6. Buchen: Der Termin entsteht in Ihrem Kalender – mit derselben Bestätigungs-E-Mail und derselben Erinnerung wie bei einer Buchung über Ihre Website.
  7. Sie sehen es sofort: Der Termin steht im Terminkalender. In der Buchung ist vermerkt, dass sie über die Schnittstelle entstanden ist.

Genauso funktionieren Verschieben und Absagen: Der Assistent sucht den Termin des Anrufers, schlägt eine neue freie Zeit vor oder storniert nach Rückfrage – Ihre Kunden und die betroffenen Mitarbeiter werden wie gewohnt benachrichtigt.

Hinweis: Zwei Dinge sind dabei fest eingebaut: Der Assistent kann keine Zeiten erfinden – er bucht nur, was easy2book als frei meldet. Und wiederholt er einen Aufruf, weil die Verbindung gestockt hat, entsteht keine zweite Buchung.


Sicherheit und Grenzen

  • Nur verschlüsselt: Alle Aufrufe laufen über HTTPS.
  • Nachvollziehbar: Jeder Aufruf wird protokolliert. Sie sehen, welcher Schlüssel was getan hat.
  • Begrenzte Last: Standardmäßig sind 120 Anfragen je Minute und Schlüssel erlaubt. Listen liefern 50 Einträge je Seite, höchstens 200.
  • Keine doppelten Buchungen: Wiederholt ein System denselben Aufruf, erkennt easy2book das und bucht kein zweites Mal.
  • Verschlüsselte Daten: Personendaten liegen in easy2book verschlüsselt – auch bei Zugriffen über die Schnittstelle.

Geschafft. Sie wissen nun, wofür die Schnittstelle gut ist, wie Sie einen Schlüssel anlegen und wo Ihr Dienstleister die technischen Angaben findet.

 

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen und für die Freischaltung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. oder per Telefon über +49 (0) 3322 85 25 300 zur Verfügung.